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Mechthild Werner (Quelle evpfalz.de)

Mechthild Werner (Quelle evpfalz.de)

…das Blogstöckchen! Drei, eigentlich vier Fragen zur Gott und Welt hat Mechthild mir und 4 anderen zugeworfen, auf daß wir sie ehrlich beantworten und weiter werfen. Eigensinnig oder selbstbewußt oder beides, wie sie ist, hat sie ihre aufgefangenen Fragen nicht einfach weitergereicht, sondern Zahl und Inhalt verändert… Hier meine Antworten:

1. Dein schönstes Kindergebet, der schlimmste Vers im Glaubensbekenntnis? (Was für eine Kombination!)

„Wo ich gehe, wo ich stehe, bist du Lieber Gott bei mir. Wenn ich dich auch niemals sehe, weiß ich dennoch: Du bist hier!“ Das haben wir mit den Kindern gerne gebetet. Es ist kurz, alles drin und reimen tut’s sich auch, mehr braucht es nicht!

„Ich glaube an (…) die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen…“ Ich weiß, daß „heilig“ dort nicht im heutige Sinne gemeint ist, aber die Stelle hat mich immer gestört, weil sie das Menschenwerk überbewertet.

2. Was würdest Du als Päpstin oder Kirchenpräsident als erstes tun?

Ich weiß nicht, ob man an der Spitze einer Hierarchie dieselbe in Frage stellen kann – weniger Struktur und Beamtentum würde den beiden christlichen Kirchen zumindest in unserem Land sehr gut tun!

3. Sollte sich die Kirche in der Tat mehr „Beulen“ holen?

Wenn „Beulen holen“ heißt, daß sie bei den Menschen ist, sich für sie einsetzt und den jeweiligen Weg mit ihnen geht, kann „die Kirche“ natürlich garnicht verbeult genug sein. Im Moment kann man sich ja eher bei den Kirchen Beulen holen, oder?

Geschafft, kurze Antworten auf kurze Fragen – eigentlich sind es ja eher Anstöße zu weitergehendem (gemeinsamen) Nachdenken. Vielleicht sitze ich mit Mechthild ja doch irgendwann mal auf einem Sofa… Die fragen werfe ich weiter auf Bernd, Nicole, Marlies, Susanne und Thomas

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